Christian
Holtz
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Technologieeinschätzung: 3D Druck

Seitdem der Mensch die ersten Werkzeuge herstellte, stehen technologische Entwicklungen mit der Gestaltung in einem engen Dialog. Neue Technologien beflügeln seit langem die Kreativität der Gestalter, die Produkte in vorher unbekannter Art und Weise formen und herstellen. Visionäre Konzepte für neuartige Produkte stellen die Technologie vor großen Herausforderungen, diese in die Realität umzusetzen. Mit dem Aufkommen von Werkzeugen aus Horn und Stein, über den Einzug von Bronze, Kupfer und Eisen, den Errungenschaften der Industriellen Revolution mit der Produktion von Stahl, der Nutzbarmachung von Dampfkraft sowie der Entdeckung der Elektrizität lässt sich dieser Dialog bis in die Gegenwart nachverfolgen. Genau beobachtet fällt vor allem auf, dass auch einst revolutionäre Techniken und Designs einer stetigen Veränderung unterliegen.

Die Digitalisierung der Herstellungsverfahren und die Entwicklung additiver Herstellungsverfahren haben die Fertigung radikal verändert. Unterschiedliche Verfahren wurden entwickelt, um digital generierte Objekte von Grund auf Schicht für Schicht automatisiert aufzubauen. Dies ist wohl die bedeutsamste Neuerung im Bereich der additiven Herstellungsverfahren seit dem Beginn der Töpferei und verleitet Experten von einer dritten Industriellen Revolution zu sprechen. Eine derartige Erweiterung der Herstellungsprozesse spiegelt sich natürlich auch im Design wider. Zahlreiche Beispiele dafür haben bereits den Weg in den Alltag gefunden. Die vorliegende Arbeit geht auf diese Verfahren im Detail ein. Dabei werden Hintergründe veranschaulicht und aktuelle Entwicklungen vorgestellt. Ein abschließender Ausblick zeigt, wohin uns diese Technik in der Zukunft noch führen kann, welche Herausforderungen auf den modernen Designer und Konstrukteur warten und welche neuen Möglichkeiten sie ihm bieten.

Studiengang & Betreuung

Industrie-Design
Verfahren
Prof. Michael Richter