Peter Otto
Vosding
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Spielbein

„Es gibt gewisse Unterschiede zwischen Möbeln und Skulpturen. Möbel haben eine Funktion, Skulpturen keine. Dennoch kann ein Stuhl eine gute Skulptur sein.”
Erwin Heerich, deutscher Bildhauer

Spielbein ist ein Sitzobjekt zur Bestuhlung kleiner und mittlerer Veranstaltungen.
Der Stuhl hat auf einer Seite senkrechte und auf der anderen zwei schräg nach außen gestellte Beine. Seine Grundform erinnert an einen Menschen, der locker dasteht mit einem Standbein und einem Spielbein.
Bildet man eine Stuhlreihe, indem man die schrägen Beine eines Stuhls zwischen die senkrechten des nächsten schiebt, entsteht der Eindruck von überkreuzten Beinen.

Bei der Bestuhlung von Räumen aller Art ist stets die Frage, wie viele Sitzplätze zur Verfügung stehen müssen. Bänke bieten eine Möglichkeit, dieser Frage auf eine elegante Art und Weise auszuweichen. Je nach Anzahl der Personen in einem Raum kann man enger zusammenrücken, oder mehr Platz für sich in Anspruch nehmen. Ein großer Nachteil ist allerdings, dass eine Bank sperrig ist und nicht in ihrer Länge variiert werden kann.

Hier setzt Spielbein an:
Die Verlängerung der Sitzfläche an einer Seite des Stuhls bewirkt, dass in einer Reihe aufgestellte Stühle in ihrer Gesamtheit eine Bank ergeben. Die Lehnen der einzelnen Stühle definieren auch jetzt noch eindeutig einzelne Sitzplätze. Die Sitzfläche hingegen lädt dazu ein, zusammenzurücken und anderen Menschen einen Platz anzubieten, ohne selbst darauf verzichten zu müssen. 

Studiengang & Betreuung

Industrie-Design
Produkt
Prof. Tino Melzer

Kontakt

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